Innere Emigration in Chemnitz 1933 - 1945

Nach der Machtergreifung durch die Faschisten zog sich Marianne Brandt in die Heimatstadt Chemnitz zu ihrer Familie zurück, die finanziell einigermaßen abgesichert war. Marthe Bernson schrieb im Januar 1933, "Bist froh, von Ruppel weg zu sein? Was wird nun? Deine schönen bunten Schälchen erfreuen uns täglich, und der Papierkorb ist mir unentbehrlich geworden. Wie kam ich vorher ohne ihn aus?" (Bernson 1933b) Die Eltern waren glücklich, sie bei sich zu haben. Der Vater schrieb, bezugnehmend auf ihren Wunsch, nach Hamburg zu gehen: "Versprichst Du Dir gerade von dort besondere Aussichten? Wenn nicht, so wäre doch wohl das Elternhaus der gegebene Ort des Abwartens. Es ist mir ein schmerz-licher Gedanke, Dich unter den zahllosen, von der Ungunst der Zeit Entwurzelten zu vermu-ten, die rings um Deutschland ein verzweifeltes Dasein finden."(BHA 10010/4). Sie hatte wohl auch erwogen, ins Ausland zu gehen. "es ist von mir nichts besonders erfreuliches zu melden, u. ich möchte mich sogar beinahe recht unglücklich nennen, wäre das nicht undankbar gegen das 'gütige geschick' in form meiner eltern, durch welche ich ja ein sog. sorgenfreies dasein friste, dach überm kopf, kleidung, essen u. bescheidene bürgerliche vergnügungen. aber merkwürdig, ich bleibe doch ein fremder vogel hier, nichts wär mir lieber als davonfliegen! komme mir lächerlich überflüssig u. falsch am platze vor. es ist auch so. ich kränke immer den guten willen der anderen, die nie verstehen, dass 'ihre nachtigallen mir meine' uhlen sind; d.h. mir meist ihre gutgemeinten vor-schläge u. vergnügungen recht zuwider sind. so hat man schliesslich von den schwer errungenen stunden des alleinseins nichts, weil man nun wieder den anderen weh getan hat." (BHA 12730/3)

Marianne Brandt verbrachte die Jahre zwischen 1933 und 1945, die Nazizeit und den Krieg, zurückgezogen in Chemnitz. Den Beginn des Krieges verlebte sie bei ihrer Schwester in Berlin, die sich daran später erinnerte. "Du bist doch meine allerbeste Freundin von klein an. Wie schön haben wir als Kinder zusammen gespielt, wie schön war es wenn ich Dich in Weimar besuchte und Du Anfang des Krieges lange bei mir in der Ahrweilerstr. warst und am Sonntag früh zeitig Karten für die Oper besorgtest. Und die herrliche Pekingoper! Man darf es nicht vergessen." (Lafeldt o. J.) Unterbrochen wurde das triste Leben von einigen Urlauben, so dem Winterurlaub in den Dolomiten im Jahr 1936 (16.3. bis 4.4.1936). Es entstanden sehr, sehr viele Urlaubsfotos, hauptsächlich Land-schaften weitab vom Tourismus. 1932 verbrachte sie einen Urlaub in Finsterbergen, von der Südstegermark brachte sie 1942 Aquarelle mit zurück. Reger Briefwechsel bestand während des Krieges und auch danach zwischen Marianne Brandt und dem guten Freund Herbert Hunger, zahlreiche Feldpostbriefe u. a. zeugen davon.
Im dem oben zitierten Brief an Bernhard Bernson vom 3.11.1934 berichtete Marianne Brandt von ihrem Mann, "von erik höre ich selten. es ist dasselbe wie überall, wenn ich nicht schreibe u. dringend um antwort bitte, bekomme ich keine nachricht. schlecht ists ihm gegangen, kein verdienst etc. aber wer kann da helfen! er will ja auch nichts tun, was aus seinem rahmen fällt u. dann bringt er es ebensowenig wie ich fertig, sich irgendwo anzubieten. ich weiß nicht, ob ich es schon einmal geschrieben habe: unsere scheidung läuft, wird wahrscheinlich im laufe des winters ausgespro-chen. es ist im grunde gegen meine überzeugung; aber erik hat lust u. mut verloren; es wird ja nichts besser. so habe ich äusserlich eingewilligt. man kann nicht halten, was nicht blei-ben will." (BHA 12730/3)
Am 27. März 1935 wurde Marianne Brandt von ihrem Mann geschieden. "heute habe ich meine scheidungsurkunde aus norwegen bekommen. ich verstehe von diesen sachen nichts, ich ver-stehe erik nicht u. die meisten menschen. (will aber nicht sagen, dass erik wie die meisten menschen ist, im gegenteil.) doch in dieser sache handelt er so, wie es mir ein jeder rechtden-kende vorraussagen konnte. es ist eine äusserlichkeit! für mich war es schon die scheidung in dem augenblicke, als ich begriffen hatte, dass er sie sich ernstlich wünschte." (BHA 12730/4)
Die Einsam-keit, die Marianne Brandt in Chemnitz empfand, muß sich durch diese Scheidung, auch wenn beide schon länger getrennt lebten, verstärkt haben.
Hinzu kam 1 _ Jahre später der Tod des Vaters, dessen künstlerische Ader sie geerbt hatte und den sie sehr gern hatte. Am 29.12.1936 stirbt "nach langem, in Geduld getragenem Leiden" "im 89. Lebensjahr" (Todesanzeige Liebe 1937) ihr kranker Vater, der lange Jahre von seiner Frau gepflegt wurde, wahrscheinlich war er gelähmt. Ein ausführliches Gedenkschreiben im regiona-len Chemnitzer Tage-blatt erinnerte an ihn, als einen "Mann mit hervorragenden Charakterei-genschaften und von umfassender und tiefer Bildung, mit der er eine wahre christliche Gläubig-keit verband". (Nachruf Liebe 1937)

Obwohl Marianne Brandt nie politisch aktiv geworden war, wurde sie als ehemalige Bauhäusle-rin und Inhaberin der norwegischen Staatsbürgerschaft von den Nazis nicht beachtet und ignoriert. Sie lehnte es ab, Mitglied der Reichskunstkammer zu werden, und hatte so keine Möglichkeit, sich in ihrem Beruf zu betätigen, erhielt keine Aufträge, fand keine angemessene Beschäftigung. Sie blieb im Kreis ihrer Familie allein. Zwangs-läufig, aus dem Drang sich künstlerisch zu betätigen, auch in Erman-gelung an Material für Fotos, begann sie wieder zu zeichnen, Bilder, die immer stärker eine innere Emigration widerspiegelten. Die ersten bildkünstlerischen Arbeiten sind aus dem Todes-jahr ihres Vaters, 1936, bekannt. Sie wandte sich, sicher unter dem Eindruck der Ereig-nisse - Scheidung, Tod des Vaters und vor allen Dingen Herrschaft durch die Nazis - zunächst religiösen Themen zu. Außerdem probierte sie ihr ungeliebtes Weben, arbeitete für den eige-nen Bedarf, schuf kleinere Dinge, die sie im Freundes- und Bekanntenkreis zum Kauf anbot. Hauptsächlich entstanden Stilleben und Genrebilder, kleine Handwerks- und Bastelarbeiten, insgesamt eine kleine, mühsame, unauffällige Existenz. Während des Krieges konnte sie nur wenig verkaufen. Sie hatte einige Freunde, so die Nachbarsfamilie Seyfarth, die ihr half und zum Beispiel einen aus roten Filz gefertigten, applizierten Kaffee-kannenwärmer kaufte. (Seyfarth 1991) Ein einziger kleiner Gobe-lin wurde von den Chemnitzer Städti-schen Kunstsammlungen aufgekauft.
An Marthe und Bernhard Bernson in Paris schrieb sie, "ich denke oft u. mit wirklicher sehnsucht an meine freunde, zu denen, wie ich meine, in erster linie ihr gehört ... bei mir ist leider noch alles, wie es war u. wenig aussicht, dass es in absehbarer zeit anders wird. ich geb mir mühe, dabei nicht allzu kurz zu kommen. ... wie ist euch die trennung von dem alten weimar, denkt ihr noch daran? ach paris ist ja noch viel-viel schöner, ich wünschte, ich könnte hinkommen! aber damit ists nichts. ich hab so schon kein geschick, etwas zu verdienen! u. wenn man nichts hat, nützt einem die schönste stadt auch nichts. jetzt sind es bald 2 jahre, dass ich hier zu hause sitze. ... wenn ich nur mal wenigstens für kurz nach paris könnte! aber es langt nicht mal recht bis berlin bei mir z. z./ u. da möchte ich schon auch mal hin, denn es sind einige alte von dessau dort. leider es schreibt mir kein mensch, mit ausnahme von moholy, der mir stets eine antwort gibt." (BHA 12730/4)

Moholy-Nagy versuchte zu helfen, versuchte Arbeit für Marianne Brandt zu finden. Er lud sie im November 1932 zu seinem Vortrag "film - foto - typographie" nach Berlin (BHA 7212/2) ein. Aus einem Brief, den Moholy-Nagy ihr 1935 noch aus Berlin schrieb, geht hervor, daß sie zu dieser Zeit trotz allem noch einige Entwürfe fertigte, die sie ihm zuschickte. "ich bin unendlich glücklich, daß ich sie zur Arbeit anregen konnte. die entwürfe, die sie mir geschickt haben, gefallen mir außeror-dentlich gut. ... ich habe vor kurzem in london mit gropius gesprochen, was für ein jammer es ist, daß wir ihre wunderbaren formenden kräfte nicht genügend ausnützen können. er war der gleichen meinung wie ich, und so würde ich ihnen dringendst raten, sich in der nächsten zeit mit englischen sprachstudien zu befassen. es ist nicht unmöglich, daß ich, wenn ich wieder einmal in england bin, für sie dort eine gute arbeitsstätte finden kann. fassen sie das nicht als ein positives versprechen auf. aber lernen sie englisch, das wird ihnen so oder so gut tun. ich erfahre das an mir jetzt auch täglich." (Moholy-Nagy 1935) Moholy-Nagy erwähnte zusätzlich, "daß diese arbeit ihrer initiative und nicht irgend einer aufforderung von mir ent-sprungen ist", und weiter "sollte die sache jetzt im moment schief gehen, so bin ich überzeugt, daß ich über kurz oder lang diese entwürfe vor leute bringen kann, die daraus etwas machen werden." (Moholy-Nagy 1935) 1936 schenkte Moholy-Nagy Marianne Brandt einen Katalog von einer eigenen Ausstellung.
Er bemühte sich tatsächlich sehr intensiv, Marianne Brandt Aufträge und Arbeit zu besorgen. So sah er eine Chance bei einem sog. "herrn hobson". "er braucht industrielle entwerfer im sinne des bauhauses ich sprach zu ihm von frau brandt, da er hauptsächlich metall + verwandtes suchte." Moholy-Nagy fragte Walter Gropius, "kann ich an frau brandt schreiben, dass sie ihm, wie er wünschte, fotos, prospekte (beispiele ihrer praktischen arbeit) zusendet?". (BHA 7/114 ) Walter Gropius äußerte sich zurückhaltend zu diesem Vorschlag. "ich sehe hier große chancen, ein büro für indu-strieentwürfe aufzumachen - so habe ich ihm meine zusammen-ar-beit angetra-gen. es würde aber meine absichten durchkreuzen, wenn er sich jetzt selbst hilfskräfte aus deutschland engagiert und mich dabei umgeht. ich würde ihn gerne dazu haben, daß er aufträge heranbringt, ohne natürlich meine selbständigkeit ihm gegenüber zu verlieren. .... ich glaube nicht, dass man frau brandt raten sollte auf ein solches büro zu gehen, wie er es unterhält, ihre spezielle metallkenntnis würde dort kaum rich-tig ausgenutzt werden können. ich habe an frau brandt schon in anderer hinsicht gedacht (best & lloyd, birmingham), aber die dinge sind noch nicht so weit gediehen." (BHA 7/112, 113) László Moholy-Nagy bedauerte, "dass ich frau brandt nicht rasch arbeit besorgen kann. sie schrieb mir einen traurigen brief, worin sie über ihre isolierte lage klagt. aber die 'staatsräson' erlaubt es nun diesmal nicht". (BHA 7/110) Er gab das Vorhaben, sich um Arbeit für Marianne Brandt zu kümmern nicht auf und versprach, seine Bemühungen in London fortzusetzen.
Nach dem Umzug von Moholy-Nagy nach London verlor Marianne Brandt kurzzeitig den Kon-takt zu ihm. Im Zusammenhang mit ihrer Antwort auf das Rundschreiben von Gropius, schrieb sie an Ise Gropius. "liebe frau Gropius, ich mache von ihrem anerbieten gebrauch und bitte sie herzlich, den kl. brief an moholy an ihn weiter zu senden, denn ich habe noch immer keine nachricht, wahrscheinlich braucht er sehr viel zeit zum bezaubern der damen dort (wovon sie mir ja mitteilung machten) also bitte, seien sie so gütig! ich danke auch gleich im voraus. ... arbeitsmöglichkeiten sind nicht für mich hier. manchmal denke ich an Berlin. aber viel zweck hat das auch nicht." (BHA 10797/1-6) Während des Krieges bemühte sich Marianne Brandt bei den Chemnit-zer Wanderer-Werken um Arbeit. (Vgl. Dietel 1994) Hier oder auch vielleicht in einer anderen Fabrik arbeitete sie kurzzeitig für die Rüstung und erzählte später, sie hätte absichtlich "Murks" gemacht. (Lange 1995)
Die Situation derjenigen, die in Deutschland geblieben waren, schilderte Ernst Göhl 1935 in der Antwort auf das Rundschreiben an alle ehemaligen Bauhäusler von Walter Gropius "Ich will ehrlich sein. - Als ich ihr Schreiben bekam, mußte ich unwillkürlich an einen Märchenprinzen ... denken. - Wir leben im Jahre 1935, es hat sich einiges geändert, wir (ich spreche von den mir bekannten Bauhäuslern) stehen mitten im Existenzkampf und haben höchstens ein Restchen alter Ideale in ganz, ganz persönliche Gebiete retten können ... aber nie werden sie erfahren, was die Bauhäusler in Prag, Paris, Berlin wirklich tun und das gerade wäre interessant zu wissen, vielleicht aber nicht schön anzuhören..." (zit. nach Nerdinger 1993, S. 153) Die Lebensläufe der Bauhaus-Absolventen während der Nazizeit füllen ein breites Spektrum, von Anpassung, Mitläu-fer-, ja sogar Mittätertum bis zum Widerstand.
Viele, nicht bloß Marianne Brandt, zogen sich in eine innere Emigration zurück, arbeiteten, wenn überhaupt, in unverfänglichen Handwerksberufen, als kleine Angestellte oder versuchten, als freie Künstler mit "Brotarbeiten" wie Landschafts- und Porträtmalerei ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der Bereich der angewandten Kunst wurde politisch instrumentalisiert, Kunsthand-werk mit dem Ideal des Handwerks wurde höher bewertet als das gestaltete Industrieprodukt. Die in Deutschland blieben, bezahlten bis auf einige Ausnahmen ihre Existenz mit Verfemung, materieller Armut und politischer Bedrohung. Auch jene, die ins Ausland gingen, hatten, wie-derum mit Ausnahme einer Spitzengruppe, zum Teil mit großen Problemen zu kämpfen, konn-ten nicht oder kaum im Sinne des Bauhauses weiterarbeiten.
"Die künstlerische Substanz des Bauhauses war durch Emigration, Arbeitsverbote und eine am Handwerk orientierte Kunstpolitik entscheidend geschwächt. Freie Entwicklung und Austausch mit dem Ausland waren behindert. Die Nazis hatten nicht nur das Bauhaus zerschlagen und dessen Anspruch auf Modernisierung bekämpft, sie besetzten die modernen Formen selbst und stellten sie in den Dienst des Nationalsozialismus." (Droste 1993, S. 100)

Ab 1938 begann Marianne Brandt regelmäßig, sich um die Teilnahme an Ausstellungen in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz zu bewerben. In den Jahren 1938-1940 und 1942 war sie mit mindestens einem Werk vertreten, wobei sie meist mehrere einreichte, 1940 sogar elf Arbeiten. Da sie während des Krieges ausstellen durfte, mußte sie zumindest eine Duldung ihrer Arbeit und Person erreicht haben.

Nach Beendigung des Krieges war, beschrieb Marianne Brandt in einem Brief an Bernhard Bernson die Ge-schehnisse der letzten Kriegsjahre, "Wir 3 u. unsere Mutter nebst übrigen Einwohnern saßen in unserem Keller, als das 4stöckige Gebäude von Sprengbombe getroffen über uns zusammenbrach. Der Keller hielt Stand u. wir haben am nächsten Morgen Einiges unsrer Habe, die im Keller verwahrt erreichbar war u. unsere alte Mutter auf Handwagen durch die brennenden Straßen zu Verwandten nach einem Vorort gebracht. Von dort sind wir bald nach Frankenberg übergesiedelt, einem kleinen Ort nicht weit von hier, zu einer Kusine in einem sehr großen, sehr schönen Hause, wo außer uns noch 4 Flüchtlingsfamilien Unterkunft gefunden hatten. Später wurde die untere Etage von Russen besetzt. Es wurde enger, aber wir hatten Glück, es blieb erträglich. Von Frankenberg aus bin ich dann, erst täglich, bei unmöglichen Verkehrsver-hältnissen nach Chemnitz gefahren um zu bergen, was noch möglich war. Später habe ich mir eine Kellerwohnung einigermaßen brauchbar eingerichtet u. bin nur Sonntags noch nach F. gefahren. (Diesen Tag benutzten dann die lieben Volksgenossen, um zu stehlen u. zu rauben, was nur irgend möglich war.)" Noch bevor Marianne Brandt das Haus notdürftig wieder auf-bauen konnte, ist die Mutter am 24.1.1947 "leider vorher gestorben. Sie hat das furchtbare Frieren u. Hun-gern nicht mehr ertragen". (BHA 12730/5)
Marianne Brandt verbrachte die Jahre, die durch die Macht des Faschismus und durch den Krieg gezeichnet waren, zurückgezogen in Chemnitz. Ihre Abgeschiedenheit und Isolation deuten auf ihre ablehnende Haltung dem Regime gegenüber hin. Sie versuchte zurechtzukommen und zog sich in die Kunst zurück. Sie hat sich in der Thematik und formalen Sprache versteckt. Die Jahre des Krieges blieben ein vergeblicher Versuch, sich selbst in der bildenden Kunst zu finden.
Sie teilte das Schicksal all jener, die Nazi- und Kriegszeit in Deutschland verbrachten, das Re-gime ablehnten und sich in die innere Emigration zurückzogen. Diese zwölf Jahre unterbrachen ihren Schaffensprozeß, waren eine erzwun-gene Pause in ihrem Bestreben, funktionale Gestaltlö-sungen zu finden und diese seriell in der Industrie zu produzieren.